Stefan Klein

Eine reduzierte Bildauffassung mit hohem Signal- und Aufmerksamkeitswert wählt der 1966 in Frankfurt geborene Fotograf Stefan Klein. Bevor er in den Jahren 1992 bis 1995 eine Ausbildung zum Fotografen durchlief, war er bereits ein weit gereister Globetrotter mit langjährigen Aufenthalten in der ehemaligen Sowjetunion (Moskau 1978–1982) und Kolumbien (Bogota 1982–1986). Nach seinem Abitur 1987 wählte er folgerichtig eine Anstellung bei der Deutschen Lufthansa, bevor sich für den beruflichen Weg zum Fotoprofi entschied. Es folgten nach seiner Ausbildung Jahre als freier Fotoassistent, danach als fest angestellter Fotograf, um 1997 endgültig den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Stefan Klein lebt und arbeitet heute als freier Fotograf in der Medienhauptstadt Hamburg. Den insbesondere in seiner Architekturfotografie zu spürenden minimalistische Ansatz, der sich über reduzierte Hintergründe, eine klare Konturierung und flächige Texturen ins Bild setzt, kombiniert er mit einer tendenziell monumental wirkenden Bildauffassung, die die Architektur idealistisch überhöht zur Abbildung bringt. Ein wichtiger Einfluss ist hierbei sicherlich der in seiner Jugend erlebte sozialistische Realismus und Monumentalismus der ehemaligen Sowjetunion gewesen, der mit seinen öffentlichen Repräsentationsbauten das Stadtbild Moskaus prägte. Diese Überhöhung zum Monumental-Idealistischen reduziert Stefan Klein in seinen Arbeiten jedoch auf einen funktionalistischen Ansatz, der die Architektur über sich selbst wirken lässt, da sie ihrer politisch-ideologischen Verbrämung entkleidet ist. Aufgrund ihres zugleich minimalistischen wie monumentalen Charakters entwickeln seine Fotos gerade in großen Formaten und im reduzierten Ambiente eine enorme visuelle Raumwirkung.

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