Matthias Rachel

Auf die abstrakten Ausdrucksformen und die Formensprache der Zweiten Moderne greift der 1961 in Mühlhausen/Kraichgau geborene Maler Matthias Rachel zurück. Ausgehend von einer handwerklichen Ausbildung als Glaser und dann als Vergolder, hat ihn von je her die Lichtspiegelung und -brechung auf Oberflächen innerhalb seiner künstlerischen Entwicklung fasziniert und geprägt. Hinzu kommt als weiteres wichtiges Element in der künstlerischen Gestaltung und Bearbeitung seiner Maloberflächen ein deutlich auszumachender haptischer Charakter. Dies geschieht durch den Einsatz von Modelliermasse und durch die hohe Pastosität des Farbauftrages. In seinen aktuellen Werkzyklen ist der vormals vorhandene konstruktive Umgang mit der Bildkomposition einer stärker intuitiven, ja impulsiv-assoziativen und damit freien Vorgehensweise in der Bildsprache gewichen, die sich in der Anwendung von Drip-Maltechniken niederschlägt. Damit steht Matthias Rachel ganz in der Tradition der New Yorker Schule und des abstrakten Expressionismus. Seine Arbeiten als Maler entwickelte Matthias Rachel seit 1980 parallel zur Tätigkeit als bekannter Galerist in Heidelberg. Als freier Künstler entstanden ab 1985 spezielle Collagekompositionen aus Blattgold und Silber, dem sich ab 1995 ein weiterer Werkzyklus auf der Basis von Naturcollagen anschloss. Über den Zwischenschritt großformatiger Siebdruckarbeiten erfolgte dann ab 1997 die Hinwendung zur Acrylmalerei und ab 2001 zur Objektkunst. Matthias Rachels Malerei erfreut sich schon seit vielen Jahren einer großen Popularität im in- und ausländischen Kunsthandel, seit Mitte der neunziger Jahre war er an einer Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. in New York, Tokyo, Hamburg und Nürnberg beteiligt. Matthias Rachel lebt und arbeitet in Heidelberg.

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