1965 in Diepholz, Niedersachsen geboren. 1986/87 Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Heidelberg. 1988 Diplom in Münster. 1988-1990 tätig als Fremdsprachenkorrespondentin in Münster 1990-1994 Arbeitsaufenthalte in Kalifornien, Mexiko, Frankreich und Spanien, mittlerweile der freien Malerei zugewandt 1994 Studium für Grafik-Design in Münster 1996 Geburt von Tochter Julie 2000 Studienabschluß, (Diplom)

Aus der Zeitschrift ArtProfil
Claudia Küster gehört zu der Generation der Malerinnen, die Anfang der 90er Jahre den Weg zur freien Kunst gefunden haben. In jener Zeit deutete sich bereits eine Entwicklung zur Nachdenklichkeit, Innerlichkeit und zum Rückzug an, wie die zahlreichen beschaulichen, poetischen und warmen Bilder bezeugen, die seither entstanden sind. Die Generation von Künstlern, der Claudia Küster angehört, entwickelte sich im Zeichen der Toleranz und der Offenheit. Der Gegensatz zwischen Abstraktion und Figur, in den 70er und 80er Jahren Gegenstand heftiger Kontroversen, spielte für die folgende Malergeneration keine wesentliche Rolle mehr, ebenso der vermeintliche Widerspruch zwischen Gefühlsausdruck und handwerklichem Können. Für die Maler, die in den 90er Jahren professionell zu arbeiten begannen, wurde das Bild wieder zum zentralen Medium. Es ist überaus interessant zu beobachten, dass mit den 90er Jahren das Zeichnen wieder stärker in den Vordergrund rückte. Die Zeichnungen, die damals entstanden, sind allerdings anders strukturiert als die bis dahin geläufigen, zumeist figurativen Arbeiten. Die Zeichnungen von Claudia Küster sind für die Entwicklung der „jungen Kunst“ in der Zeit zwischen den mittleren 90er Jahren und heute besonders charakteristisch. Sie beinhalten nämlich in konzentrierter Form die wesentlichen Merkmale, die in der Reduktion des Ausdrucks und in dessen Verästelung bestehen. Was für die Zeichnung gilt, gilt im gleichen Verhältnis auch für den Farbauftrag. Claudia Küster entwickelt durch das Zusammenspiel zwischen jenen Zeichnungen und ihren transparent angelegten Farbfeldern eine vibrierende Spannung, die auf den Betrachter wirkt. In den Bildern dieser Künstlerin kann man mit den Augen spazieren gehen. Man wird sich in ihren poetischen Phantasien sicher bald heimisch fühlen, denn es gibt hier immer wieder Neues zu entdecken. Dr. Helmut Orpel Herausgeber der Zeitschrift ArtProfil

Projekte und Ausstellungen Kunst aus Münster
2001 Ausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster 2001 Einzelausstellung Galerie Zwischenraum, Münster 2002 Arbeits,- und Familienaufenthalt auf Mallorca 2003 „Ambiente“ , Messe in Frankfurt 2003 Einzelausstel-lung Galerie Vaith,Ludwigsburg 2004 „Ambiente“, Frankfurt 2004 Ausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster 2004 Einzelausstellung Galerie Im Hof, Baar, Zürich, Schweiz 2004 „on the wall“, Messe London 2005 Einzelausstellung Galerie Anders, Lünen 2005 Einzelausstellung Galerie Hermann, Nürnberg 2006 Einzelausstel-lung Galerie Menzel, Bad Honnef 2007 Gruppenausstellung Galerie im Hof, Baar/Zug, Schweiz 2007 Gruppenausstellung Galerie Pohlkötter, Münster 2008 Einzelausstellung HWK, Münster 2008 Gruppenausstellung Galerie Steinbach, Krefeld 2008 Gruppenausstellung Galerie Arke, Dortmund