Enrico Pellegrino

„Was mir vorschwebt, ist das total abstrakte Bild,
das zugleich absolut gegenständlich ist.“

Enrico PellegrinoDieser unerfüllbare Anspruch Enrico Pellegrinos an seine eigene Arbeit beschreibt die Gratwanderung zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion die der in Bremen geborene Künstler in seiner Malerei praktiziert. Den abstrakten Bildern liegen Motive aus den klassischen Gattungen der Landschaft, des Portraits, Interieurs und Stillebens zugrunde. Das ursprüngliche Sujet skizziert Pellegrino durchaus gegenständlich auf der Leinwand, doch wird es im Verlauf des Arbeitsprozesses immer weiter verfremdet, bis es sich nur noch erahnen läßt. Wer als Betrachter das gegenständliche Motiv sucht, wird es in Enrico Pellegrinos Ölbildern finden.
Gleichzeitig lassen sie sich als rein abstrakte Farbmalereien lesen, in denen Assoziationen an die Erfahrungen mit der realen Dingwelt nur noch blasse Erinnerung sind. Der hauchdünne, lasiernde Auftrag von mehreren Farbschichten folgt der Arbeitsmethode alter Meister, der sich Pellegrino ebenso verpflichtet fühlt wie einigen Vätern der klassischen Moderne, die sich bereits zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegten, wie etwas Paus Cézanne. Die Schichtung der Farben bewirkt je nach Lichteinfall und-intensität ein Changieren der Töne, was den Werken räumliche Tiefe und atmosphärische Intensität verleiht. Vita 1968 Geboren in Bremen 1988 Abitur 1988 – 1993 Studium der Fächer Kunst und Musik an der Universität/
Gesamthochschule Kassel 1993 Erstes Staatsexamen 1996 Zweites Staatsexamen 1994 – 1997 Tätigkeit als Lehrer 1998 – 2002 selbständig als freier Künstler 2002 – 2003 Kunsterzieher an der Schule Schloss Stein seit 2003 selbständig als freier Künstler

Veröffentlichungen Iris, Claassen Verlag 1993 Öffentliche Ankäufe – Staatsbauamt Schwalmstadt – Dr. Wolfgang Zippel Stiftung, Kassel (Artothek Kassel) – SparkassenVersicherung, Wiesbaden – Finanzministerium Thüringen – AOK – Frankfurt