Vera Gerling

Vera Gerling

Eine Übersicht der Motive von Vera Gerling finden Sie hier

Die seit über 15 Jahren als bildende Künstlerin arbeitende Vera Gerling kann auf breites Spektrum kultureller und künstlerischer Aktivitäten zurück schauen. Nach einer längeren Phase des Experiments mit gegenständlichen Sujets hat die Malerin über eine progressive Stilisierung und eine fortschreitende Verknappung inhaltlicher Formen in den letzten Jahren mittlerweile einen unverwechselbaren künstlerischen Ausdruck mit der Erschaffung meditativer, zumeist farbmonochromer Werke erlangt. Die so in der Bildtradition der amerikanischen Malerei der zweiten Moderne stehende Vera Gerling hat mit der Autonomie des Bildes gegenüber gegenständlichen oder symbolischen Verweisen die suggestive Wirkung der Farbe und ihre meditativen Wirkungsweisen in das Zentrum ihres Erkenntnisinteresses gestellt. Auch wenn ihre verwendete Terminologie wie “Farbelemente” und “Farbräume” einen konstruktivistisch-intellektuellen Zugang zur Malerei vermuten lässt, ist ihre schöpferische Arbeit alleine durch Emotion und Improvisation bestimmt. Die freie Entfaltung der Farbe auf den Betrachter wirkt nach Stimmung und Farbsymbolik völlig frei und verweist nur auf das Bild als Objekt – ohne jegliche Querverweise und Bezüge zur Realität. Der Weg in die Abstraktion führte das 1961 in Kiel geborene künstlerische Multitalent zunächst über eine Ausbildung als Bühnentänzerin, dem sich eine langjährige Tätigkeit als Choreographin und Tanzpädagogin in Berlin bis 1996 anschloss. Nach ihrem Umzug nach Schleswig-Holstein im Jahr 1996 widmete sich Vera Gerling stärker der Malerei, die seit 2000 neue Einflüsse und Aspekte aufnahm. Durch die zahlreichen Ausstellungen der letzten Jahre hat die Malerin inzwischen einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt.
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Tom Hartwig

Eruptiv wie der Feuer speiende Vulkan ist die Kraft der Farben, mit denen uns Tom Hartwig in die ersten Sekunden der Schöpfung eintauchen lässt.
Heisse Rot,- luizide Weiß- und eiskalte Blautöne zerreißen die Stille und sind gleichsam unbändige Schreie aus dem Nichts unendlicher Urkraft. Laut, aufwühlend und doch von versöhnlicher Harmonie im Auge des Betrachters. Seine Materialien zeugen von plastischer Tiefe, seine Farben oft von karibischer Exotik und kosmischer Eleganz. Alles ist im Fluss, nichts bleibt wie es ist, klare Formen und Grenzen werden in Permanenz aufgelöst und verschwimmen zu einer sich neu gebärenden, alles neu ordnenden, sich täglich neu erfindenden Welt. (Textauszug von Rudi Culka, ORF Steiermark)

1947 in Eggenberg geboren. 1966 Abitur, kaufmännsiche Ausbildung, Aufenthalt in Salzburg, Ausbildung zum Restaurator, Kontakt zu in Salzburg lebenden bzw. lehrenden Künstlern (Sommerakademie) z.B. Oskar Kokoschka, Alfred Hrdlicka, Rudolf Hradil, Paul Flora u.a.

Seit 1993 als freischaffender Künstler tätig.

Uwe Herbst

„Uwe Herbst (geboren 1952 in Köln) ist für mich in den letzten fünf Jahren zu einem Fixpunkt in der europäischen Kunstszene geworden. Das Gespür für die Spannung, die einerseits im spezifischen Charakter einer Region liegt oder im Wechselspiel von Licht und Schatten, andererseits aber in der künstlerischen Verarbeitung der vielfältigen Erscheinungsformen der Landschaft, ist charakteristisch für die Werke von Uwe Herbst. Die Vielfalt der französischen Regionen von der Provence bis zur Bretagne spiegelt sich im OEuvre des Künstlers auf eindrucksvolle Weise. In Frankreich und Deutschland – in beiden Ländern fühlt sich der Künstler seit seinen Jugendjahren gleichermaßen heimisch – konnte er große Erfolge feiern. Trotz dieser Erfolge ist Uwe Herbst ein stiller und bescheidener Mensch geblieben, der vor allem für seine Arbeit lebt und aus einem gelungenen Bild die größte Befriedigung für sich zieht. Still und zurückgezogen entwickelt er im Atelier seine Malerei weiter und verarbeitet dort die Skizzen und Vorzeichnungen sowie Fotos, die auf den zahlreichen Reisen, von denen seine Motivauswahl kündet, entstanden sind. Bei jedem Besuch in Herbsts Atelier ist man erstaunt, welche Steigerung an Ausdruckskraft ihm möglich ist.
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Neben dieser Ernsthaftigkeit, die man im Werk von Uwe Herbst spürt, beeindruckt die Konsequenz, mit der er sich dem Moderummel der Kunstwelt bewusst entzieht. Stil ist für Herbst kein Selbstzweck, kein Logo und kein Markenzeichen, sondern vielmehr persönliche Handschrift. Herbst ist auf der einen Seite Traditionalist. Die kunstgeschichtliche Tradition des Postimpressionismus, die für seine Entwicklung wesentlich war, gewinnt aber im Schaffen des Künstlers kein solches Übergewicht, dass sie zum Klischee verkommt. Auf der anderen Seite versteht sich Herbst als zeitgenössischer Maler, der seine Sujets aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts interpretiert. In jedem einzelnen Werk findet man die Synthese zwischen Tradition und Gegenwart. Mit jedem angefangenen Bild betritt er in einem gewissen Sinne Neuland. Auf diese Weise entzieht er sich der Gefahr der Verflachung.
Es sind vor allem die kraftvollen, natürlichen, energetisch aufgeladenen Landschaftsformen, die er bevorzugt. Es sind die alten Alleen, die Linien einer Küste oder die Hafenanlagen einer Stadt am Mittelmeer. Das gleißende Licht eines Sommertages, die kühlen Schatten des Abends, die über der Lagune von Venedig liegen, der würzige Geruch der Kräuter, die auf den Kreidefelsen von Calanque bei Marseille wachsen – über das visuelle Erleben hinaus spricht Uwe Herbst alle Sinnesempfindungen in uns an. Das Motivrepertoir des Malers ist in den vergangenen fünf Jahren gewachsen. Motive von der Küste gab es vorher seltener als heute. Neu hinzu kamen Bilder von Ostseelandschaften und von Venedig. Besonders bei der letztgenannten Werkgruppe spürt man, wie leicht es dem Maler fallt, durch seine virtuose Malweise der Gefahr des manierierten Venedigbildes zu entgehen. Er zeigt uns gewohnte Ansichten aus ungewohnter Perspektive und bei manchem Werk aus dieser Reihe übertrifft die Spiegelung im Wasser eines kleinen Seitenkanals die Ausdruckskraft der Fassaden am Ufer. Bei den Bildern der Hafenanlagen wird deutlich, dass der Duktus in den letzten Jahren sicherer geworden ist. Die Segelboote, nur mit wenigen Farbtupfen angedeutet, schaukeln im sanften Wind.
Uwe Herbst lädt uns mit seinen neuen Werken zu einer Reise quer durch Europa ein. Einfühlsam und mit großer Imaginationskraft lässt er durch den Pinsel Szenerien entstehen, in denen die Atmosphäre der Orte in einem Höchstmaß verdichtet ist. Das Wort “Dichtung” ist hier durchaus angebracht und auch in dem Doppelsinn zu verstehen, den es in der deutschen Sprache hat: Einerseits konzentriert sich der Maler tatsächlich auf den Punkt, in dem sich die Spannung verdichtet. Die Details sind dem Ganzen untergeordnet und betonen die Gesamtwirkung des Bildes. Andererseits lässt uns das Wort “Dichtung” an Poesie denken, die manchen Landschaften von Natur aus innewohnt und die der Maler in seinem Werk in Farbakzente übersetzt.” Dr. Helmut Orpel

Mike Kuhlmann

Mike Kuhlmann (* 28.05.1966) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach der Ausbildung zum Grafiker und Illustrator widmete er sich dem Aufbau einer Werbe- und Kommunikationsagentur. Parallel entwickelte er seine eigenständige künstlerische Form und begann diese in verschiedenen seriellen Arbeiten weiterzuentwickeln.
Mike Kuhlmann schafft in seinen Werken eine Synthese von Realität und Symbolik. Er arbeitet mit einfachen Motiven, die gleichzeitig Wirklichkeit wiederspiegeln und seinen Werken einen gesellschaftlichen Wert verleihen -Beispielhaft dafür sind seine Liebesbilder- er versteht sie als allgemeingültiges Zeichen für Liebe und Sorgelust.
Mike Kuhlmann ist Initiator der Hab&Gut Gemeinschaft für Gute Kommunikation, Verleger der Kommunikationswelt ‘thanks’, und Autor bzw. Herausgeber diverser Schriften und Buchwerke.

Liebesbilder
In einer immer kälter werdenden Welt, in der Zynismus und Ellenbogen dominieren, macht sich Mike Kuhlmann frei vom Diktat der Trends und Moden zum Botschafter der Emotionen und stellt die Ikone des Lebens und der Liebe – das Herz – ins Zentrum seines neuesten Bilderzyklus: Liebesbilder.

Wertvorstellungen
Wer sich verdient gemacht hat, verdient eine würdevolle Verabschiedung. Wer sich besonders verdient gemacht hat, verdient ein Denkmal.

Vorbilder

Propheten
Es gibt große Propheten wie Jesaja und kleine wie Hosea. Ob groß oder klein, der Prophet ist ein Seher, ein Mahner, ein Verkünder. “Gell, Papa”, sagt der fünfjährige Justus, gerade von der Reise durch Ägypten zurückgekehrt, “gell, Papa, in der Wüste ist die Welt am größten!” Justus und alle Kinder dieser Welt sind kleine Propheten und wenn sie erwachsen geworden sind, haben die meisten die Gabe des Sehens verloren. Die Wüste ist nur noch ein Teil der Welt und die Welt ist nur eine Kugel. Mit seinem Bilderzyklus “propheten” öffnet uns Mike Kuhlmann die Augen, lässt uns verstehen oder zumindest ahnen, was wir verloren haben, und gibt uns Hoffnung, weil nach uns immer wieder kleine Propheten geboren werden.

Claudia Küster

1965 in Diepholz, Niedersachsen geboren. 1986/87 Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Heidelberg. 1988 Diplom in Münster. 1988-1990 tätig als Fremdsprachenkorrespondentin in Münster 1990-1994 Arbeitsaufenthalte in Kalifornien, Mexiko, Frankreich und Spanien, mittlerweile der freien Malerei zugewandt 1994 Studium für Grafik-Design in Münster 1996 Geburt von Tochter Julie 2000 Studienabschluß, (Diplom)

Aus der Zeitschrift ArtProfil
Claudia Küster gehört zu der Generation der Malerinnen, die Anfang der 90er Jahre den Weg zur freien Kunst gefunden haben. In jener Zeit deutete sich bereits eine Entwicklung zur Nachdenklichkeit, Innerlichkeit und zum Rückzug an, wie die zahlreichen beschaulichen, poetischen und warmen Bilder bezeugen, die seither entstanden sind. Die Generation von Künstlern, der Claudia Küster angehört, entwickelte sich im Zeichen der Toleranz und der Offenheit. Der Gegensatz zwischen Abstraktion und Figur, in den 70er und 80er Jahren Gegenstand heftiger Kontroversen, spielte für die folgende Malergeneration keine wesentliche Rolle mehr, ebenso der vermeintliche Widerspruch zwischen Gefühlsausdruck und handwerklichem Können. Für die Maler, die in den 90er Jahren professionell zu arbeiten begannen, wurde das Bild wieder zum zentralen Medium. Es ist überaus interessant zu beobachten, dass mit den 90er Jahren das Zeichnen wieder stärker in den Vordergrund rückte. Die Zeichnungen, die damals entstanden, sind allerdings anders strukturiert als die bis dahin geläufigen, zumeist figurativen Arbeiten. Die Zeichnungen von Claudia Küster sind für die Entwicklung der “jungen Kunst” in der Zeit zwischen den mittleren 90er Jahren und heute besonders charakteristisch. Sie beinhalten nämlich in konzentrierter Form die wesentlichen Merkmale, die in der Reduktion des Ausdrucks und in dessen Verästelung bestehen. Was für die Zeichnung gilt, gilt im gleichen Verhältnis auch für den Farbauftrag. Claudia Küster entwickelt durch das Zusammenspiel zwischen jenen Zeichnungen und ihren transparent angelegten Farbfeldern eine vibrierende Spannung, die auf den Betrachter wirkt. In den Bildern dieser Künstlerin kann man mit den Augen spazieren gehen. Man wird sich in ihren poetischen Phantasien sicher bald heimisch fühlen, denn es gibt hier immer wieder Neues zu entdecken. Dr. Helmut Orpel Herausgeber der Zeitschrift ArtProfil

Projekte und Ausstellungen Kunst aus Münster
2001 Ausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster 2001 Einzelausstellung Galerie Zwischenraum, Münster 2002 Arbeits,- und Familienaufenthalt auf Mallorca 2003 “Ambiente” , Messe in Frankfurt 2003 Einzelausstel-lung Galerie Vaith,Ludwigsburg 2004 “Ambiente”, Frankfurt 2004 Ausstellung in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster 2004 Einzelausstellung Galerie Im Hof, Baar, Zürich, Schweiz 2004 “on the wall”, Messe London 2005 Einzelausstellung Galerie Anders, Lünen 2005 Einzelausstellung Galerie Hermann, Nürnberg 2006 Einzelausstel-lung Galerie Menzel, Bad Honnef 2007 Gruppenausstellung Galerie im Hof, Baar/Zug, Schweiz 2007 Gruppenausstellung Galerie Pohlkötter, Münster 2008 Einzelausstellung HWK, Münster 2008 Gruppenausstellung Galerie Steinbach, Krefeld 2008 Gruppenausstellung Galerie Arke, Dortmund

Willi Landsknecht

Malerei-Holzschnitt-Objekte-Bühnenbilder Musik-Klanginstallationen
Ein passionierter Musiker findet eine weitere Ausdrucksmöglichkeit im bildnerischen Schaffen und bedient heute eine ganze Palette an Spielarten der Kunst:
Willi Landsknecht war ab 1975 – also lange vor Kurt Cobain – zunächst Sänger bei Nirvana und dann bei der Münsteraner Kult-Band Marilyn, die aus Nirvana hervorgegangen ist und zwischen 1978 und 1986 acht sehr erfolgreiche Jahre hatte.
Sein Weg als Musiker führt ihn durch zahlreiche Musik-Locations. Schon seit Anfang der 80er arbeitete er in den Läden von Steffi Stephan. Um 1986 baute er für ihn in Dortmund die “Live Station” auf. Ende der 80er ist er Geschäftsführer im “Kling Klang” und selbiges ab 1988 in der Session-Kneipe “Leeze”, wo er die Konzertreihe “New Names”- ins Leben rief. 1990 und 1991 betrieb er mit Jürgen Hoffmann das “LOX” im alten Hiltruper Bahnhof. Zwischen 1992 und Juli 2000 war seine Wirkungsstätte dann die “Kulisse”. Anschließend beschloss er, seine Brötchen nicht mehr nachts zu verdienen. Zwischen 1998 und 2000 sang er noch einmal bei Marilyn. Mit deren Gitarrist Siggi Mertens musiziert er schon seit Anfang der 90er wieder. So entstand auch 2001 seine Solo-CD “Hamburger Strasse”, die 2002 erschien. Als Musiker/Texter zwei LPs, zwei CDs, ca. 400 Auftritte im In- und Ausland.
Seit 1985 wendet er sich der Bildenden Kunst zu, die seit 1990 schließlich seinen Schaffensschwerpunkt bildet. 1997 wurde er Mitglied des zweitältesten noch bestehenden, deutschen Künstlerver-eins “Schanze”, einer Freien Künstlergemeinschaft, deren Kanzler er von Oktober 2001 bis Juli 2003 war. In diesem Rahmen nimmt er an zahlreichen Gruppenausstellungen teil: u.a. in Münster, Groningen NL, Gronau
2000 Thematische Arbeit zu Samuel Becketts “Glückliche Tage”, Stadttheater Münster; Großformatige Arbeit “Spuren” (Holzschnitt 20 m x 2 m) im Auftrag der Firma PARADOR
2001-2003 Großformatige Objekte und Bühnenbilder
2003 Objekte und Artassistenz der Ausstellung “Sterben kommt”, Museum für Sepulkralkultur, Kassel; Teilnahme an der Aktion Sitzkunst des Magazins “Schöner Wohnen”, Wanderaussstellung Januar – Dezember 2003, Deutschland/Italien
2004 Projekt “1:1 gleich=raum gleich=zeit, Münster – St. Petersburg.” in Münster und St. Petersburg, Engagement für den Kulturaustausch zwischen beiden Städten; Ausstellung “Dialog”, MANEGE, St. Petersburg 2006 Projekt “housekunst”

Madjid

Die Kraft der Farben Was einen bei Madjid gefangen nimmt, ist die unglaublich starke Vitalität seiner Werke.
Seine abstrakten Bilder vibrieren förmlich durch die geschickte Auswahl von Farben, die – in kräftigen Pinselstrichen aufgetragen – im Kontrast zueinander stehen, um sich dann im schwungvollen Spiel zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Doch Madjid zeigt seine künstlerischen Fähigkeiten nicht nur im Informellen. Er malt ebenso beeindruckende Landschaften mit impressionistischem Einschlag, die den Betrachter in ihre schier unendliche Weite entführen. Durch den gekonnten Einsatz von Licht und Schatten, Kontrast und Harmonie der Farben, schafft er Plastizität und gibt seinen Landschaftsdarstellungen eine einzigartige Tiefe und Räumlichkeit.
Unser Auge wandert über blühende Wiesen, kommt im Schatten der Bäume zur Ruhe, um sich dann über weite Felder in der Ferne zu verlieren. Madjid, 1943 in Teheran geboren, entstammt der persischen Künstlerfamilie Rahnavardkar und malt seit seinem 16ten Lebensjahr. Nach diversen Preisverleihungen für Malerei und Bildhauerei studierte er in München an der Akademie Zöllner & Huber. München sollte für mehr als 25 Jahre seine Heimat werden.
Inzwischen lebt der Maler, der zu bedeutendsten Vertretern des zeitgenössischen Impressionismus gehört in Norddeutschland und auf Mallorca. Madjids Werke finden sich bereits in bekannten Kunstsammlungen in Europa, Amerika und Asien wieder.

Mario Malfer

Mario Malfer wurde 1941 in der Lombardei (Italien) geboren. Auf Grund seines außergewöhnlichen Talents erlaubten ihm seine Eltern ein Studium der Malerei an der Akademie in Mailand, das er mit einemDesignstudium in Como abrundete.

Nach dem Studium arbeitete er sehr erfolgreich als Designer für italienische und amerikanische Firmen. Doch auch während dieser Zeit verlor er die Malerei nicht aus den Augen, zuerst entstanden von seiner Hand sehrtraditionelle Arbeiten, bis er begann mit Farbe geometrische Formen zu brechen und so seine ganz ureigenen Kompositionen zu entwickeln.
So umfasst heute das malerische Oeuvre Landschaftsgemälde, als auch Arbeiten, deren Charakter durch die Lyrik und der klassischen Musik innewohnenden Gesetzesmäßigkeit geprägt ist. Grundsätzlich weisen Malfers Werke eine strenge lyrische Komposition auf.

Er dynamisiert seine Landschaften, indem er den Betrachter durch die Oberfläche hindurch andere Perspektiven und Szenerien erahnen lässt, dies erreicht er durch die collagenhafte Auffächerung der Szenerie, womit das Bild in ausdrucksvoller Weise als malerische Symphonie erscheint. Dadurch begibt sich der Betrachter auf eine Reise durch die Zeit und entdeckt Spu-ren, die bis in die vorgeschichtliche Epochen reichen. Der Künstler erreicht dies durch eine Darstellungsweise, die das Sujet über den Augenblick hinaus intuitiv präsentiert.
Für Mario Malfer ist die Landschaft nicht nur das, was sie ist, sondern auch das, was sie war. Mit der Aufnahme dieser zeitgeschichtlichen Elemente weist er uns ein wenig auf die Endlichkeit des Seins hin.

Diese gelungene Synthese von konkreter Landschaft und abstrakten Bild, verschmolzen zur Polyphonie von Materiellem und Immateriellem, von Kraft
und Poesie, die sich in berauschenden, sinnlich virtuosen Kompositionen manifestiert, gibt immer wieder Anlass zu Neuentdeckungen und macht die Kunst von Mario Malfer jedes mal zu einem neuen Erlebnis.
1988 erhielt Malfer den italienischen Art Award “Premio Arte”.

Heinz-Jürgen Menzinger

Der deutsche Kunstmaler Heinz-Jürgen Menzinger wurde 1943 in Brünn geboren.
Bereits während seiner Jugend setzte er sich intensiv mit der Kunst, vor allem der Malerei, auseinander. Es bereitete ihm schon damals große Freude, seine Gedanken und Ideen kreativ zu verwirklichen.

Zunächst begann Menzinger 1961 ein Studium an der Werbefachschule in Dortmund, dem 1963 ein Besuch der Werkkunstschule folgte. Um sein Wissen auszudehnen und weitere Inspiration zu sammeln bereiste er für einige Zeit das europäische Ausland. In Belgien schrieb er sich dann als Schüler an der Königlichen Akademie in Gent ein.

Nach Jahren der Aus- und Weiterbildung, sowie unzähligen Reisen war Menzinger als freier Grafiker tätig. Parallel dazu widmete sich der Künstler auch wieder zunehmend der Malerei. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand seit jeher die Farbe. Seine Bilder sind in leuchtenden Farben gehalten. Sie sind nie zu aufdringlich, strahlen jedoch stets Stärke und Ausdruckskraft aus. Durch vielfältige Lichtimpressionen und Reflexe haucht Menzinger seinen Original-Gemälden leben ein. Die Öl-Gemälde ziehen den Betrachter in ihren Bann. Es ist Menzingers anliegen, den Menschen ein positives Gefühl zu vermitteln und ihnen das Schöne auf der Welt zu verbildlichen. Menzinger bevorzugt bei der Motivwahl klassische Landschaften, imposante Strandszenen und hat vor kurzem auch impressionistische Großstadt-Panoramen für sich entdeckt. Die künstlerische Vielfalt zeigt sich nicht nur bei seinen Motiven. Gerade die unterschiedlichen Techniken die er beherrscht deuten auf die Klasse des Malers. Egal ob er Ölfarbe oder Acrylfarbe verwendet. Menzinger schafft es immer eine ganz eigene Kreation mit eigentümlicher Stimmung und Charakter zu erstellen. Er hat seine Werke bereits auf vielen inländischen und ausländischen Ausstellungen präsentiert.

Christiane Middendorf

Die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks führte die Malerin Christiane Middendorf zur konsequenten Absage an eine gegenständliche Thematik und zur Abkehr von einer rational konstruierten Bildsprache. Zwar in der Tradition der zweiten Moderne stehend, sie leugnet nicht ihre Wurzeln, die im europäischen Informel und Tachismus sowie im amerikanischen abstrakten Expressionismus nach 1945 liegen, hat sie einen unverkennbaren eigenen künstlerischen Ausdruck in ihrer Malerei gefunden. Sie benutzt sehr stark die Farbe als zentrales Ausdruckmittel in intuitiven Malprozessen, die um Begrifflichkeiten aus der Natur wie das Fließen von Wasser oder Erdschichtungen oder um Licht und Jahreszeiten gruppiert sind. Aufgrund ihrer intensiven Farbgebungen und kontrastreichen Kompositionen stecken Ihre Bilder voller kinetischer Energie. Mal sind es eruptive Vorgänge, mal schwebende und fließende Verläufe, mal unter hohem Druck sich auftürmende statische Formen, die im Auge des Betrachters Reibung und somit signalartige Aufmerksamkeit erzeugen. Christiane Middendorf wurde 1961 in Essen geboren und wählte nach dem Abitur im Studium zunächst den Weg der Pädagogik. Ab 1990 folgten Studien in unterschiedlichen Kunstrichtungen, ab 1993 legte sie die Grundlagen ihrer heutigen Malerei in kreativen Gestaltungen des Informellen, der Farbfeldmalerei und der freien Malerei. Eine weitere Ausbildung schloss sich 1995 in einem Privatstudium bei der freischaffenden slowakischen Künstlerin und Privatdozentin Angela Ramsauer an. 2003 nahm sie ein Gaststudium der Meisterklasse “Freies Malen” bei Professor Qi Yang am Institut für Ausbildung in Bildender Kunst und Kunsttherapie in Bochum auf. Neben zahlreichen viel beachteten Ausstellungen ab 2003 in Deutschland, der Niederland und Österreich, sowie in der deutschen Botschaft in Peking 2006, in der Touchstone Gallery in Washington 2007 und World Fine Art in New York 2006 sind ihre Arbeiten Bestandteil von renommierten Firmensammlungen, darunter der RWE/RWTÜV AG.