Thomas Hamann

Seit jeher fühlt sich Thomas Hamann von Kulturen angezogen, die noch einfache und ursprüngliche Züge aufweisen, sowie deren einfache Zeichen- und Formenwelt. C.G. Jungs Archetypenlehre sowie Urzeichen, die in allen Kulturen und Zeiten zu finden sind, wie Kreis, Quadrat, Dreieck oder Kreuz, waren Gegenstand seiner Studien an der Maastricher Akademie. 1990 wurde auf der Frankfurter Buchmesse sein Buch “Vergessene Welten” vorgestellt, in dem seine damals wichtigsten Arbeiten gezeigt werden. Erkennungszeichen der künstlerischen Arbeit Thomas Hamanns wurden Grafiken mit strukturierter Druckplatte. Seine Grafiken erhalten ihren Charakter durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Techniken: so verleiht die reliefierte Druckplatte der Gesamtgrafik Struktur und trägt Farbinformation bei, unterstützt durch eine Collage von mehreren unterschiedlich eingefärbten und gerissenen Papierstücken. So entstehen mehrere Bildebenen, indem sich Durchblicke eröffnen auf Darunterliegendes. Die einfachen Symbole und Formen haben bisher für Thomas Hamann nichts von ihrer Magie verloren und die Auseinandersetzung mit diesen Zeichen wird weiterhin in seinen Arbeiten Ausdruck finden.

Lebenslauf von Thomas Hamann
1955 in Stuttgart geboren 1973 Abitur in Wiesbaden 1975 Studienbeginn an der PH Rheinland, Fachrichtung Kunst/Design 1979 Studienbeginn an der “Staatsacademie voor toegepaste Künsten” in Mastrich/Nl 1983 Studienaufenthalt in Kamerun, Afrika 1984 Beginn der Arbeit als freischaffender Künstler

Ausstellungen von Thomas Hamann
2008 Parcour. Galerie, Beijing, China. Galerie Schmidt, Lüdenscheid, Deutschland. Galerie Menssen, Hamburg, Deutschland. Galerie Eclat d’Art, Colmar, France. Galerie Aan de Amstel, Dronten, NL
2005 Fattahi Fine Arts Gallery, Stamford, USA. Western Connecticut State University, “Excursions”, Danbury, USA. Van Der Plas Gallery, New York, USA.
2004 Prova de Artista, Lisboa, Portugal. Galerie Ostendorff, Heidelberg, Deutschland. Galerie Au Tresor, Otten, Schweiz.
2002 Galerie Horwarth, Reutlingen, Deutschland. Galerie Hohe Luft, Hamburg, Deutschland. Kunsthandlung und Galerie Stoltenburg, Limburg, Deutschland. Galerie Dür, Rappersville/Zürich, Schweiz.
2001 Galerie Strühmann, Heilbronn, Deutschland. Galerie Strühmann, Moosbach, Deutschland.
Galerie Kocken, Kevelaer, Deutschland.
2000 Galerie Puri, Kassel, Deutschland. Das Kelterhaus, Winningen, Deutschland. VHMA Agentur, Wiesbaden, Deutschland. Galerie Gold, Ingelheim, Deutschland. Galerie M. Hyna, Aichach, Deutschland.

Tom Hartwig

Eruptiv wie der Feuer speiende Vulkan ist die Kraft der Farben, mit denen uns Tom Hartwig in die ersten Sekunden der Schöpfung eintauchen lässt.
Heisse Rot,- luizide Weiß- und eiskalte Blautöne zerreißen die Stille und sind gleichsam unbändige Schreie aus dem Nichts unendlicher Urkraft. Laut, aufwühlend und doch von versöhnlicher Harmonie im Auge des Betrachters. Seine Materialien zeugen von plastischer Tiefe, seine Farben oft von karibischer Exotik und kosmischer Eleganz. Alles ist im Fluss, nichts bleibt wie es ist, klare Formen und Grenzen werden in Permanenz aufgelöst und verschwimmen zu einer sich neu gebärenden, alles neu ordnenden, sich täglich neu erfindenden Welt. (Textauszug von Rudi Culka, ORF Steiermark)

1947 in Eggenberg geboren. 1966 Abitur, kaufmännsiche Ausbildung, Aufenthalt in Salzburg, Ausbildung zum Restaurator, Kontakt zu in Salzburg lebenden bzw. lehrenden Künstlern (Sommerakademie) z.B. Oskar Kokoschka, Alfred Hrdlicka, Rudolf Hradil, Paul Flora u.a.

Seit 1993 als freischaffender Künstler tätig.

Uwe Herbst

„Uwe Herbst (geboren 1952 in Köln) ist für mich in den letzten fünf Jahren zu einem Fixpunkt in der europäischen Kunstszene geworden. Das Gespür für die Spannung, die einerseits im spezifischen Charakter einer Region liegt oder im Wechselspiel von Licht und Schatten, andererseits aber in der künstlerischen Verarbeitung der vielfältigen Erscheinungsformen der Landschaft, ist charakteristisch für die Werke von Uwe Herbst. Die Vielfalt der französischen Regionen von der Provence bis zur Bretagne spiegelt sich im OEuvre des Künstlers auf eindrucksvolle Weise. In Frankreich und Deutschland – in beiden Ländern fühlt sich der Künstler seit seinen Jugendjahren gleichermaßen heimisch – konnte er große Erfolge feiern. Trotz dieser Erfolge ist Uwe Herbst ein stiller und bescheidener Mensch geblieben, der vor allem für seine Arbeit lebt und aus einem gelungenen Bild die größte Befriedigung für sich zieht. Still und zurückgezogen entwickelt er im Atelier seine Malerei weiter und verarbeitet dort die Skizzen und Vorzeichnungen sowie Fotos, die auf den zahlreichen Reisen, von denen seine Motivauswahl kündet, entstanden sind. Bei jedem Besuch in Herbsts Atelier ist man erstaunt, welche Steigerung an Ausdruckskraft ihm möglich ist.
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Neben dieser Ernsthaftigkeit, die man im Werk von Uwe Herbst spürt, beeindruckt die Konsequenz, mit der er sich dem Moderummel der Kunstwelt bewusst entzieht. Stil ist für Herbst kein Selbstzweck, kein Logo und kein Markenzeichen, sondern vielmehr persönliche Handschrift. Herbst ist auf der einen Seite Traditionalist. Die kunstgeschichtliche Tradition des Postimpressionismus, die für seine Entwicklung wesentlich war, gewinnt aber im Schaffen des Künstlers kein solches Übergewicht, dass sie zum Klischee verkommt. Auf der anderen Seite versteht sich Herbst als zeitgenössischer Maler, der seine Sujets aus der Perspektive des 21. Jahrhunderts interpretiert. In jedem einzelnen Werk findet man die Synthese zwischen Tradition und Gegenwart. Mit jedem angefangenen Bild betritt er in einem gewissen Sinne Neuland. Auf diese Weise entzieht er sich der Gefahr der Verflachung.
Es sind vor allem die kraftvollen, natürlichen, energetisch aufgeladenen Landschaftsformen, die er bevorzugt. Es sind die alten Alleen, die Linien einer Küste oder die Hafenanlagen einer Stadt am Mittelmeer. Das gleißende Licht eines Sommertages, die kühlen Schatten des Abends, die über der Lagune von Venedig liegen, der würzige Geruch der Kräuter, die auf den Kreidefelsen von Calanque bei Marseille wachsen – über das visuelle Erleben hinaus spricht Uwe Herbst alle Sinnesempfindungen in uns an. Das Motivrepertoir des Malers ist in den vergangenen fünf Jahren gewachsen. Motive von der Küste gab es vorher seltener als heute. Neu hinzu kamen Bilder von Ostseelandschaften und von Venedig. Besonders bei der letztgenannten Werkgruppe spürt man, wie leicht es dem Maler fallt, durch seine virtuose Malweise der Gefahr des manierierten Venedigbildes zu entgehen. Er zeigt uns gewohnte Ansichten aus ungewohnter Perspektive und bei manchem Werk aus dieser Reihe übertrifft die Spiegelung im Wasser eines kleinen Seitenkanals die Ausdruckskraft der Fassaden am Ufer. Bei den Bildern der Hafenanlagen wird deutlich, dass der Duktus in den letzten Jahren sicherer geworden ist. Die Segelboote, nur mit wenigen Farbtupfen angedeutet, schaukeln im sanften Wind.
Uwe Herbst lädt uns mit seinen neuen Werken zu einer Reise quer durch Europa ein. Einfühlsam und mit großer Imaginationskraft lässt er durch den Pinsel Szenerien entstehen, in denen die Atmosphäre der Orte in einem Höchstmaß verdichtet ist. Das Wort “Dichtung” ist hier durchaus angebracht und auch in dem Doppelsinn zu verstehen, den es in der deutschen Sprache hat: Einerseits konzentriert sich der Maler tatsächlich auf den Punkt, in dem sich die Spannung verdichtet. Die Details sind dem Ganzen untergeordnet und betonen die Gesamtwirkung des Bildes. Andererseits lässt uns das Wort “Dichtung” an Poesie denken, die manchen Landschaften von Natur aus innewohnt und die der Maler in seinem Werk in Farbakzente übersetzt.” Dr. Helmut Orpel

Leslie G. Hunt

Im Wandel der Zeit – von “How are you?” zu “C`est la vie!”
Die Metamorphose eines amerikanischen Künstlers in Frankfurt und Los Angeles zu einem frankophilen Amerikaner, der die Würze des Meeres an der Côte d`Azur wie die Luft zum Atem braucht.
Wenn Leslie G. Hunt über seine Arbeit spricht, merkt man sehr schnell, dass er sich mit Leib und Seele und schon Zeit seines Lebens der Kunst verschrieben hat.
Das Talent wurde ihm in die Wiege gelegt, und in der Tat ist er ein begnadeter Zeichner und Maler. Nicht nur internationale Galerien und namhafte Firmen (für die Leslie G. Hunt im Auftrag immer wieder Sondereditionen erstellt) schätzen seine Kreativität, sondern auch ein großer privater, weltweiter Sammlerkreis, die seine Werke lieben.
Seine Persönlichkeit birgt das Geheimnis, nicht mit der Zeit gehen, sondern der Zeit voraus zu sein, schöne Dinge des Lebens bewusst zu genießen und genau diese Botschaft schenkt er uns in seinen Bildern.
Erfindungsreichtum, schlendern, träumen, aufnehmen….. ein solcher Spaziergang schreibt
sich – mit all seiner Leidenschaft – in sein persönliches Buch des Künstlerlebens.
Geprägt von einem machtvollen Anspruch auf handwerkliche Qualität, Perfektionismus
im Detail und hintersinnigen Intellekt. Seit 2001 zählt er zu den ausgewählten Künstlern der Rosenthal studio-line.

Janosch

Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den wichtigsten Satz meines Lebens bei: Es gibt nichts, was nicht geht.

Janosch
Horst Eckert (Künstlername seit 1960: Janosch) wurde am 11. März 1931 in Hindenburg, Oberschlesien, dem heutigen Zabrze, geboren. 1944 begann er eine Schlosser- und Schmiedelehre, von der er selbst behauptet: “Meine beste und allerwichtigste Zeit im Leben, denn man brachte mir den wichtigsten Satz meines Lebens bei: es gibt nichts, was nicht geht.” 1946 flüchteten seine Eltern mit ihm nach Westdeutschland, wo Janosch unter anderem eine Textilschule in Krefeld besuchte und an einem Lehrgang für Musterzeichnen bei Gerhard Kadow, einem Schüler von Klee, teilnahm. 1953 zog er nach München und studierte einige Probesemester an der Akademie der Bildenden Künste, musste jedoch sein Kunststudium wegen “mangelnder Begabung” abbrechen. Als freischaffender Künstler begann er 1956 seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. Sein erstes Kinderbuch “Die Geschichte von Valek dem Pferd” erschien 1960 und 1970 sein erster Roman “Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm”. Bekannte Figuren sind zum Beispiel “Schnuddel” oder die “Tigerente”. Themen in den Romanen für Erwachsene sind unter anderem Erlebnisse seiner Kindheit, familiäre Beziehungen, Freundschaft und die Frage nach dem Sinn des Lebens. In den bisher über 150 Büchern, die in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurden, beschreibt er seine Charaktere voller Humor und mit Liebe zum Detail.


Zu seinen bekanntesten Werken gehören neben den oben bereits erwähnten:
. Onkel Poppoff kann auf Bäume fliegen, erschienen 1964
. Der Mäuse-Sheriff, 1969
. Lari Fari Mogelzahn, 1971
. Traumstunde für Siebenschläfer, 1977
. Oh, wie schön ist Panama, 1978
. Wörterbuch der Lebenskunst, 1995
. Ich liebe eine Tigerente, 1999

Die beliebten Tiermotive hat der Künstler nicht nur in seinen Büchern verewigt, sondern auch als Federzeichnungen, wie z. B. “Bussi Tiger”, “Bärenfamilie”, “Tigerente sofort” oder den “Lach doch mal” – Frosch.
Ob als Schulbedarf (“Tiger und Bär”), als Badzubehör (Handtuch), als Motiv auf Bekleidungen, sogar als Schmuck (Uhr “grüner Bär”) und nicht zuletzt gerahmt in einem Bilderrahmen findet man sie (nicht nur in den Kinderzimmern) auf der ganzen Welt.
Anlässlich seines 75. Geburtstages am 11. März 2006 kann man seit dem in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt seine Kunstwerke bewundern. Geehrt wurde Horst Eckert – Janosch – für seine vielfältige künstlerische Tätigkeit u.a. 1993 mit dem Bundesverdienstkreuz. Er lebt heute zurückgezogen auf Teneriffa.

Mike Kuhlmann

Mike Kuhlmann (* 28.05.1966) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Nach der Ausbildung zum Grafiker und Illustrator widmete er sich dem Aufbau einer Werbe- und Kommunikationsagentur. Parallel entwickelte er seine eigenständige künstlerische Form und begann diese in verschiedenen seriellen Arbeiten weiterzuentwickeln.
Mike Kuhlmann schafft in seinen Werken eine Synthese von Realität und Symbolik. Er arbeitet mit einfachen Motiven, die gleichzeitig Wirklichkeit wiederspiegeln und seinen Werken einen gesellschaftlichen Wert verleihen -Beispielhaft dafür sind seine Liebesbilder- er versteht sie als allgemeingültiges Zeichen für Liebe und Sorgelust.
Mike Kuhlmann ist Initiator der Hab&Gut Gemeinschaft für Gute Kommunikation, Verleger der Kommunikationswelt ‘thanks’, und Autor bzw. Herausgeber diverser Schriften und Buchwerke.

Liebesbilder
In einer immer kälter werdenden Welt, in der Zynismus und Ellenbogen dominieren, macht sich Mike Kuhlmann frei vom Diktat der Trends und Moden zum Botschafter der Emotionen und stellt die Ikone des Lebens und der Liebe – das Herz – ins Zentrum seines neuesten Bilderzyklus: Liebesbilder.

Wertvorstellungen
Wer sich verdient gemacht hat, verdient eine würdevolle Verabschiedung. Wer sich besonders verdient gemacht hat, verdient ein Denkmal.

Vorbilder

Propheten
Es gibt große Propheten wie Jesaja und kleine wie Hosea. Ob groß oder klein, der Prophet ist ein Seher, ein Mahner, ein Verkünder. “Gell, Papa”, sagt der fünfjährige Justus, gerade von der Reise durch Ägypten zurückgekehrt, “gell, Papa, in der Wüste ist die Welt am größten!” Justus und alle Kinder dieser Welt sind kleine Propheten und wenn sie erwachsen geworden sind, haben die meisten die Gabe des Sehens verloren. Die Wüste ist nur noch ein Teil der Welt und die Welt ist nur eine Kugel. Mit seinem Bilderzyklus “propheten” öffnet uns Mike Kuhlmann die Augen, lässt uns verstehen oder zumindest ahnen, was wir verloren haben, und gibt uns Hoffnung, weil nach uns immer wieder kleine Propheten geboren werden.

Madjid

Die Kraft der Farben Was einen bei Madjid gefangen nimmt, ist die unglaublich starke Vitalität seiner Werke.
Seine abstrakten Bilder vibrieren förmlich durch die geschickte Auswahl von Farben, die – in kräftigen Pinselstrichen aufgetragen – im Kontrast zueinander stehen, um sich dann im schwungvollen Spiel zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Doch Madjid zeigt seine künstlerischen Fähigkeiten nicht nur im Informellen. Er malt ebenso beeindruckende Landschaften mit impressionistischem Einschlag, die den Betrachter in ihre schier unendliche Weite entführen. Durch den gekonnten Einsatz von Licht und Schatten, Kontrast und Harmonie der Farben, schafft er Plastizität und gibt seinen Landschaftsdarstellungen eine einzigartige Tiefe und Räumlichkeit.
Unser Auge wandert über blühende Wiesen, kommt im Schatten der Bäume zur Ruhe, um sich dann über weite Felder in der Ferne zu verlieren. Madjid, 1943 in Teheran geboren, entstammt der persischen Künstlerfamilie Rahnavardkar und malt seit seinem 16ten Lebensjahr. Nach diversen Preisverleihungen für Malerei und Bildhauerei studierte er in München an der Akademie Zöllner & Huber. München sollte für mehr als 25 Jahre seine Heimat werden.
Inzwischen lebt der Maler, der zu bedeutendsten Vertretern des zeitgenössischen Impressionismus gehört in Norddeutschland und auf Mallorca. Madjids Werke finden sich bereits in bekannten Kunstsammlungen in Europa, Amerika und Asien wieder.

Mario Malfer

Mario Malfer wurde 1941 in der Lombardei (Italien) geboren. Auf Grund seines außergewöhnlichen Talents erlaubten ihm seine Eltern ein Studium der Malerei an der Akademie in Mailand, das er mit einemDesignstudium in Como abrundete.

Nach dem Studium arbeitete er sehr erfolgreich als Designer für italienische und amerikanische Firmen. Doch auch während dieser Zeit verlor er die Malerei nicht aus den Augen, zuerst entstanden von seiner Hand sehrtraditionelle Arbeiten, bis er begann mit Farbe geometrische Formen zu brechen und so seine ganz ureigenen Kompositionen zu entwickeln.
So umfasst heute das malerische Oeuvre Landschaftsgemälde, als auch Arbeiten, deren Charakter durch die Lyrik und der klassischen Musik innewohnenden Gesetzesmäßigkeit geprägt ist. Grundsätzlich weisen Malfers Werke eine strenge lyrische Komposition auf.

Er dynamisiert seine Landschaften, indem er den Betrachter durch die Oberfläche hindurch andere Perspektiven und Szenerien erahnen lässt, dies erreicht er durch die collagenhafte Auffächerung der Szenerie, womit das Bild in ausdrucksvoller Weise als malerische Symphonie erscheint. Dadurch begibt sich der Betrachter auf eine Reise durch die Zeit und entdeckt Spu-ren, die bis in die vorgeschichtliche Epochen reichen. Der Künstler erreicht dies durch eine Darstellungsweise, die das Sujet über den Augenblick hinaus intuitiv präsentiert.
Für Mario Malfer ist die Landschaft nicht nur das, was sie ist, sondern auch das, was sie war. Mit der Aufnahme dieser zeitgeschichtlichen Elemente weist er uns ein wenig auf die Endlichkeit des Seins hin.

Diese gelungene Synthese von konkreter Landschaft und abstrakten Bild, verschmolzen zur Polyphonie von Materiellem und Immateriellem, von Kraft
und Poesie, die sich in berauschenden, sinnlich virtuosen Kompositionen manifestiert, gibt immer wieder Anlass zu Neuentdeckungen und macht die Kunst von Mario Malfer jedes mal zu einem neuen Erlebnis.
1988 erhielt Malfer den italienischen Art Award “Premio Arte”.

Heinz-Jürgen Menzinger

Der deutsche Kunstmaler Heinz-Jürgen Menzinger wurde 1943 in Brünn geboren.
Bereits während seiner Jugend setzte er sich intensiv mit der Kunst, vor allem der Malerei, auseinander. Es bereitete ihm schon damals große Freude, seine Gedanken und Ideen kreativ zu verwirklichen.

Zunächst begann Menzinger 1961 ein Studium an der Werbefachschule in Dortmund, dem 1963 ein Besuch der Werkkunstschule folgte. Um sein Wissen auszudehnen und weitere Inspiration zu sammeln bereiste er für einige Zeit das europäische Ausland. In Belgien schrieb er sich dann als Schüler an der Königlichen Akademie in Gent ein.

Nach Jahren der Aus- und Weiterbildung, sowie unzähligen Reisen war Menzinger als freier Grafiker tätig. Parallel dazu widmete sich der Künstler auch wieder zunehmend der Malerei. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand seit jeher die Farbe. Seine Bilder sind in leuchtenden Farben gehalten. Sie sind nie zu aufdringlich, strahlen jedoch stets Stärke und Ausdruckskraft aus. Durch vielfältige Lichtimpressionen und Reflexe haucht Menzinger seinen Original-Gemälden leben ein. Die Öl-Gemälde ziehen den Betrachter in ihren Bann. Es ist Menzingers anliegen, den Menschen ein positives Gefühl zu vermitteln und ihnen das Schöne auf der Welt zu verbildlichen. Menzinger bevorzugt bei der Motivwahl klassische Landschaften, imposante Strandszenen und hat vor kurzem auch impressionistische Großstadt-Panoramen für sich entdeckt. Die künstlerische Vielfalt zeigt sich nicht nur bei seinen Motiven. Gerade die unterschiedlichen Techniken die er beherrscht deuten auf die Klasse des Malers. Egal ob er Ölfarbe oder Acrylfarbe verwendet. Menzinger schafft es immer eine ganz eigene Kreation mit eigentümlicher Stimmung und Charakter zu erstellen. Er hat seine Werke bereits auf vielen inländischen und ausländischen Ausstellungen präsentiert.

Gerhard Messemer

Gerhard Messemer wurde 1950 in Landau/Pfalz geboren. Bereits während seines Studiums der Kunst- und Werkerziehung in Mainz mit dem Schwerpunkt ‘Grafik und Zeichnen’ stellte er der Öffentlich-keit eigene Arbeiten vor. Seit 1977 ist Gerhard Messemer als freischaffender Künstler tätig, zunächst in seiner “Werkstatt-Galerie” in Nackenheim/Rheinhessen. Erste Preise für seine Arbeiten folgten bald, so 1980 der Kunstpreis der Südlichen Weinstraße sowie der Pfalzpreis für Grafik und 1986 der Preis des Landes Rheinland-Pfalz. Inspiriert durch Studienreisen nach Südfrankreich, Apulien, Umbrien und der Toscana setzte sich Gerhard Messemer intensiv mit der mediterranen Landschaft auseinander. 1993 erfolgte die Präsentation der ersten Mappe mit dem Titel “Im Süden”, drei Jahre später schloß sich die Mappe “Im Süden II” an. Sein breites künstlerisches Schaffen dokumentieren die Bücher “Radierungen und Malerei” (1992) mit einer Auswahl von Arbeiten seit 1984 und “Radierungen und Misch-techniken” (1999), einer Auswahl von Arbeiten seit 1992. 1988 eröffnete Gerhard Messemer sein Atelier in Saulheim, wo er seitdem lebt und arbeitet.

Gerhard Messemer ist nicht nur in privaten Sammlungen, Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen sowie in den bekannten Galerien europaweit präsent. Seine Bilder schmücken auch zahlreiche Landes-regierungen, Ministerien und Museen. Trotz seiner internationalen Erfolge ist Gerhard Messemer als langjähriges Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz (BBK) und im Arbeitskreis Pfälzer Künstler (APK) seiner Heimat nach wie vor verbunden.